Innovationsfelder

E-Mobilit?t wird das urbane Leben der Zukunft ver?ndern

Bosch arbeitet an einem Elektroantrieb, der die Mobilit?t der Zukunft vorantreiben wird.

Bis zum Jahr 2050 werden zwei Drittel der Weltbev?lkerung in St?dten leben. Eine nachhaltige Stadtentwicklung h?ngt von tragf?higen E-Mobilit?tsl?sungen ab, für die künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen unerl?sslich sind. Bosch entwickelt Technologien, welche die Zukunft der Mobilit?t in einer vernetzten und automatisierten Welt voranbringen.

Urbanes Leben der Zukunft

Urbanisierung und Elektromobilit?t

Mobilit?t ver?ndert sich, weil St?dte immer dichter besiedelt sind. Neben sich ?ndernden Mobilit?tsbedürfnissen müssen St?dte auch die Aspekte Umweltschutz und geringeres Platzangebot in ihre Analysen einbeziehen. Die Elektromobilit?t wirkt sich direkt auf viele dieser Herausforderungen aus, indem sie beispielsweise die Luft- und L?rmbelastung reduziert, aber auch eine Rolle in der Sharing Economy spielt. Langfristig werden fahrerlose Fahrzeuge das Versprechen geben, Menschen und Güter über kurze und lange Strecken zu transportieren. Um dieses Ziel zu erreichen, forscht Bosch an einem E-Antriebsstrang, der die Mobilit?t der Zukunft voranbringt.

Elektrofahrzeuge in zwei Varianten

Für Elektrofahrzeuge (EVs) werden zwei Antriebe ma?geblich sein: Batterien und Brennstoffzellen. Die Batterie funktioniert wie bei jedem modernen Ger?t – sie speichert Strom und muss nach der Nutzung wieder aufgeladen werden. Brennstoffzellen erzeugen Strom direkt im Auto, indem sie Wasserstoff in Elektrizit?t umwandeln – ohne ihn zu verbrennen. Vor allem bei Nutzfahrzeugen, aber auch bei Fahrzeugen mit hohen Reichweitenanforderungen, werden mobile Brennstoffzellen eingesetzt. Dagegen werden für kürzere Strecken ausgelegte Fahrzeuge eher von Batterien angetrieben.

Unsere Strategie im Bereich der Elektromobilit?t geht deutlich über den Antriebsstrang hinaus: Denn Bosch besitzt Kompetenz im ganzen ?kosystem der Elektromobilit?t – von serienerprobten Komponenten für elektrifizierte Anwendungen bis hin zur Vernetzung der Ladeinfrastruktur.

Dr. Stefan Hartung, Mitglied der Gesch?ftsführung der Robert Bosch GmbH und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions über Elektromobilit?t bei Bosch

Geradeaus Richtung Connectivity

Private K?ufer von Elektroautos werden Leistung, Komfort und einen wettbewerbsf?higen Preis verlangen. Bei der Zusammenstellung von Flotten werden sich die Verbraucher dagegen auf Haltbarkeit und Verfügbarkeit sowie auf Betriebssicherheit, Effizienz unter realen Einsatzbedingungen und die Gesamtbetriebskosten konzentrieren – neben dem Komfort.

Der steigende Marktanteil von Elektrofahrzeugen wird dedizierte EV-Plattformen kommerziell realisierbar machen und eigene Chassis-Konzepte hervorbringen. Das automatisierte Fahren wird diese Konzepte, besonders durch Fortschritte beim elektronischen Lenken und Bremsen, weiter voranbringen. Der E-Antrieb der Zukunft ist Teil einer vernetzten Welt, in der die strikte Trennung von Bereichen wie Mobilit?t und Stromerzeugung aufgehoben ist.

E-Mobilit?t – neu gedacht

Bosch beschreitet neue Wege, um Elektromobilit?t auf ein h?heres Level zu heben. Mit den neuen M?glichkeiten der Vernetzung k?nnen wir verschiedene Funktionen auf innovative Art und Weise unterschiedlichen Systemebenen zuweisen. Dies erm?glicht die Echtzeit-Optimierung aller Systeme, wie z. B. des W?rmemanagements, und sorgt für eine bessere Effizienz. Darüber hinaus werden wir vernetzte, intelligente und smarte Produkte mit innovativen Regelungsstrategien und -sensoren auf immer h?heren Systemebenen sehen.

Aber nicht nur die Fahrzeuge selbst werden sich verbessern. Entscheidend für den Erfolg wird ein hoher Grad an Designautomatisierung sein, der vom Anforderungskatalog über die Hardware- und Softwarebereitstellung bis zu Material- und Fertigungsaspekten reichen wird. Neue Materialien, Fertigungs-, Steuerungs- und Designtechnologien werden sich gegenseitig befruchten und neue Produkte und Systeme für die E-Mobilit?t hervorbringen.

Neuartige Halbleiter- und Leitermaterialien werden im Fokus stehen, darunter leitf?hige Nanor?hren oder Graphene. Mikrostrukturierte Kühlkonzepte oder neue Designelemente für die Aufbau- und Verbindungstechnologie k?nnten die Fertigung ver?ndern. Vollst?ndige selbstlernende Regelungsverfahren und durch künstliche Intelligenz vorangetriebene Designmethoden werden zu einem herausragenden Mobilit?tserlebnis führen. Derartige Spitzenleistungen setzen bei Bosch eine lange Tradition fort, exzellente und innovative Mobilit?tsl?sungen zu liefern.

Zusammenfassung

Bosch erforscht den von Batterien oder mobilen Brennstoffzellen angetriebenen Elektro-Antriebsstrang sowohl auf Systemebene als auch auf Komponentenebene in einer vernetzten und automatisierten Welt. Neuartige Designmethoden und Steuerstrategien, die künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sowie neue Materialien und Fertigungstechnologien einsetzen, werden zu neuen, optimierten und wettbewerbsf?higen Produkten führen, die das Mobilit?tserlebnis revolutionieren.

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